Suffizienz und das Klima

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Quelle: unplash.com – Cezary Kukowka

Suffizienz! Was ist das?

Es existieren viele Definitionen zum Thema Suffizienz. Häufig wird diese mit einem Konsumverzicht oder Einschränkung des eigenen Verbrauches gleichgesetzt. Dies geht in meinen Augen anders und besser. Nicht der Verzicht ist die Lösung der ökologischen Krise. Verzicht ist nur ein Bestandteil einer nachhaltigen Gesellschaft und Wirtschaft.

Ich möchte hier für die späteren Beiträge eine Definition festlegen. Diese ist angelehnt an die Definition des Nachhaltigkeitslexikons:

„Suffizienz kann als Änderung der vorherrschenden Konsummuster verstanden werden. Die Natur wird nicht als kostenloser und unbegrenzter Input für Bevölkerung und Wirtschaft verstanden. Alle natürlichen Ressourcen sind nur in dem Rahmen für jeden zugänglich, indem Sie auch nachwachsen können“

Die Welt ist ein unglaublich komplexes System. Nicht immer ist klar welche Tragweite jede kleine Entscheidung im Leben haben kann. Alles was wir tun hängt wechselseitig miteinander zusammen.

Deswegen: Neue Wege und Alternativen finden.

Für mich steht das Beschreiten neuer Wege jedoch an erster Stelle. Nachhaltigkeit in der Gesellschaft kann funktionieren, wenn ökologische Alternativen den aktuellen Mainstream ablösen. Klassische Stichwörter sind hier beispielsweise: Urban Gardening, „Bio-Lebensmittel“, Regionalität und Carbon Footprint. Letzterer stellt den individuellen CO2-Ausstoß dar. Dieser beeinflusst das Klima direkt. Der Klimawandel betrifft uns alle.

Die Welt ist enorm komplex. Alle Wechselwirkungen werden von dem einzelnen Menschen kaum überblickbar sein. Deswegen kommt folgend ein Beispiel.

Was ist das Klima?

Es umfasst alle grundlegenden lebenserhaltenen Systeme der Erde. Von der Luft die wir atmen, über das Wasser welches wir trinken, den Eisschilden und Gletschern, hin zu der Flora und Fauna. Die Atmosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre und Biosphäre bilden die Grundlage allen Lebens. Das Klima.

Wozu Alternativen? Uns geht es in Deutschland doch gut.

Die Antwort ist der Klimawandel. Früher oder später wird jeder einzelne Mensch auf der Erde von diesem beeinflusst. Und jeder Mensch beeinflusst den Klimawandel. Jeder Mensch emittiert Klimagase. Diese menschliche Aktivität bewirkt einen zusätzlichen Effekt auf das Klima. Der anthropogene Treibhauseffekt stellt die Hauptursache der Klimaveränderungen dar. Das Problem ist das mit jeder Erhöhung der globalen Mitteltemperatur die Risiken für den Menschen und das Klimasystem steigen. Der Mensch ist z.B. mehr Extremwettern ausgesetzt. Und im Klimasystem werden ab einer Temperaturerhöhung  von 1,5°C Kipp-Punkte ausgelöst.
Der demographische Wandel bewirkt eine immer ältere Bevölkerung in Deutschland. Zusätzlich werden durch die Urbanisierung immer mehr Menschen in Städten leben. So steigt die Vulnerabilität der Städte. Folglich werden immer mehr Menschen von dem Klimawandel betroffen sein. Städte verstärken den Einfluss der Auswirkungen des Klimawandels auf den Menschen.

Jeder Mensch kann seinen Umwelteinfluss einfach verringern. Häufig wird dies mit einem riesigen persönlichen Aufwand assoziiert. Alternativen existieren bereits und müssen nur wahrgenommen werden. Ich möchte versuchen Alternativen zu beschreiben um dir einen Input zu geben. Nicht mehr als das. Keine Belehrungen oder Mahnungen. Jeder Mensch sollte alles selbst gelesene Hinterfragen. Auch meine Beiträge und Veröffentlichungen.

Dies sind Auswirkungen die wir direkt merken werden. Außerdem werden sich die Klimamigration und Konflikte um Ressourcen in Zukunft weiter verschärfen.

Was kann die Lösung sein?

Treibhausgas-Emissionen durch Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum bewirken eine Zunahme der Emissionen. Das ganze Wirtschaftssystem und unser ganzer Wohlstand ist konventionelle Energien basierend. Durch Substitution von diesen hin zu einem erneuerbaren, dezentralen und bürgerbeteiligten Energiesystem, kann dem Klimawandel entgegengewirkt werden.

Jeder Mensch kann etwas direkt für eine nachhaltigere Welt tun. Neben der Änderung des alltäglichen Verhaltens, können auch schon grundlegenden Veränderungen einen großen Einfluss haben. Hierzu folgen nach und nach Beiträge zum Thema Suffizienz.

Übrigens hier eine kleine Empfehlung:
Die Fakten zum Klimawandel und Bauernfängertricks von Stefan Rahmsdorf, einem der weltweit führenden Klimatologen.
Er fasst das Thema Klimawandel kurz zusammen.

Eine Möglichkeit den eigenen staatlichen und individuellen CO2-Außstoß zu schmälern und Umweltwirkungen zu verringern ist die CO2-Kompensation.
Jeden Monat kompensiere ich meinen  vollständigen CO2-Außstoß mittels dem Unternehmen Atmosfair.

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